Chris, Dennis und Felix Blenke – 6. Juni 2013

Die 3 Söhne von Beatrice Blenke leiden von klein auf an ADHS. Von dem Vater der Kinder lebt die Mutter seit zwei Jahren getrennt, da der Vater mit dieser Krankheit, die sehr viel Kraft und Zeit in Anspruch nimmt, überfordert war.

Momentan lebt die Familie von Hartz IV, da die Mutter ihre Arbeit als Krankenschwester nicht mehr ausüben kann. Grund dafür sind die zahlreichen Therapien für ihre Söhne. Um nicht länger auf Hartz IV angewiesen zu sein, will Beatrice Blenke nun eine Ausbildung zur Erzieherin machen. Vom Ehemann erhält sie, trotz der Überforderung, Unterhalt und Unterstützung. 

Da die Kinder wegen ihrer Krankheit sehr isoliert leben, sind feste Freundschaften eher selten und unter den Brüdern kommt es häufiger zu Handgreiflichkeiten, Geschrei und Streit, denn es herrscht eine große Rivalität zwischen ihnen. Insbesondere der jüngste, Felix, macht der Mutter Sorgen, weil er massive Wutausbrüche hat und seine Mutter somit die Öffentlichkeit meidet. Der Kinderpsychiater der Familie befürwortet eine Hippotherapie, welche das geringe Selbstbewusstsein der Kinder fördert und ihr Sozialverhalten positiv beeinflusst.

Die Therapie der Jungen begleiten Annika Röder (Kinder- und Jugend­Psychotherapeutin ) und Kay Pohle in Wedel, Kosten für eine 2-jährige Therapie 5.640 Euro.

 Chris, Dennis und Felix Blenke – 6. Juni 2013

Die Brüder Chris, Dennis und Felix Blenke bei der Scheckübergabe bei Radio Hamburg,
mit Moderatorin Birgit Hahn, ihrer Mutter Beatrice Blenke und Tatiana v. Keller.